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Führung zeigt sich dort, wo Menschen gemeinsam unter Belastung handeln.
Ein Leadership-Programm, das Führungsarbeit, körperliche Belastung und kuratierte Kultur als ein Ganzes denkt. Fünf Tage, zehn Führungskräfte, ein Haus.
Kommt Ihnen etwas davon bekannt vor
- Der Kalender ist voll, aber die wichtigen Dinge bleiben liegen.
- Die Organisation läuft nicht mehr so, wie Sie sie einmal gebaut haben.
- Das Team zieht nicht mit, und Sie wissen nicht mehr, woran es liegt.
- Abends ist nichts mehr übrig. Für niemanden, auch nicht für Sie.
- Der Sport ist eingeschlafen, das Glas Wein ist geblieben.
Das sind keine fünf Probleme. Das ist eines. Deshalb behandeln wir es auch nicht in fünf Teilen.
Prolog
Unsere Idee ist aus einer Beobachtung entstanden. Ich arbeite viel mit Führungskräften. Und irgendwann ist mir aufgefallen, dass die meisten von ihnen gar nicht zu wenig wissen. Im Gegenteil: Sie kennen Führungsmodelle, haben Seminare gemacht, wissen, wie man Feedback gibt und wie Veränderungsprozesse funktionieren.
Und trotzdem sitzen wir dann zusammen und reden über Situationen, in denen genau dieses Wissen plötzlich nicht mehr verfügbar war. Weil Druck drauf war. Weil drei Dinge gleichzeitig passiert sind. Oder weil jemand seit Wochen zu viel arbeitet und längst erschöpft ist.
Im Coaching reden wir über Führung. Im Fitnessstudio trainieren wir den Körper. Beim Arzt reden wir über Gesundheit. Und abends fragen wir uns, warum wir so leer sind. Dabei hängt alles zusammen.
Was passiert mit Ihnen, wenn wir diese Dinge für ein paar Tage einmal nicht voneinander trennen?
Was das hier ist
Eine Woche, in der sichtbar wird, wie Sie führen, wenn es eng wird.
Nicht weil wir es Ihnen erklären, sondern weil Sie es tun — mit neun Menschen, die dieselbe Verantwortung tragen und Sie vorher nicht kannten.
5
Tage, Montag bis Freitag
10
Teilnehmende, mehr nicht
1
Haus, exklusiv für uns
3.600 €
netto, alles enthalten außer An- und Abreise
Ein Tag, ungekürzt
Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen — der Dienstag.
- 6.30 · Fünf Kilometer — im Gruppentempo, niemand läuft schneller, als er sprechen kann. Einer von uns läuft hinten.
- 8.00 · Frühstück — gemeinsam. Ohne Telefon.
- 9.00 · Arbeitsblock — vier Stunden an echten Fällen aus der Gruppe. Ihre Situation ist einer davon.
- 13.00 · Mittag — gekocht, nicht geliefert.
- 14.00 · Draußen — Wasser, Wald oder Höhenweg. Danach eine halbe Stunde darüber, was dabei sichtbar wurde.
- 18.00 · Ihre Stunde — Mails, Anrufe nach Hause, Ruhe. Fest eingeplant, damit sie nicht heimlich stattfindet.
- 19.00 · Kochen — zwei Gruppen, ein Abendessen. Enge Küche, Zeitdruck, klare Rollen. Sie werden merken, wie schnell alte Muster zurückkommen.
- 21.00 · Auswertung — was war heute Führung, was war Reflex. Danach ist Feierabend.
Jeder Tag enthält alle drei Teile. Nicht Montag Theorie, Mittwoch Sport.
Worum es geht
Drei Säulen, die sich gegenseitig tragen.
I · Führung
Vier Arbeitsblöcke an Ihren eigenen Fällen: Veränderung durchsetzen, Organisation, Menschen halten, Kommunikation, wenn es unangenehm wird. Systemisch geführt, nicht als Vortrag.
II · Körper
Jeden Morgen Bewegung, jeden Nachmittag Belastung, dazu Essen, das wir gemeinsam kochen. Nicht als Ausgleich zum Programm — als Teil davon.
III · Geist
Ein Abend außerhalb des Hauses, mit jemandem, der aufschließt: eine Kuratorin, eine Werkstatt, eine Bühne von hinten. Zugang, den man nicht buchen kann.
Warum das meiste nicht wirkt
Sie haben vermutlich schon Seminare besucht. Und gemerkt, dass am Montag danach wenig anders war.
Das liegt nicht an Ihnen. Untersuchungen zu Führungstrainings zeigen dasselbe Muster: Der unmittelbare Effekt ist messbar, der Effekt im Arbeitsalltag bleibt sehr begrenzt. Die meisten Formate planen Inhalte und hängen den Transfer hinten an.
Wir fangen mit der letzten Frage an: Was soll am Montag danach anders sein? Von dort aus bauen wir die Woche rückwärts.
Der Rahmen
Vier Regeln. Wer damit nicht kann, ist bei uns falsch — und das ist in Ordnung.
- Was hier passiert, bleibt hier. Keine Namen, keine Fotos, keine Fallgeschichten. Auch nicht später, auch nicht anonymisiert.
- Kein Alkohol. Fünf Tage. Nicht aus Prinzipienreiterei, sondern weil der Unterschied am dritten Tag messbar ist.
- Kein Telefon während der Einheiten. Eine Stunde am Tag ist dafür fest eingeplant.
- Ganz da sein. Kein späteres Anreisen, kein früheres Abreisen. Die Gruppe trägt nur, wenn sie vollständig ist.
Was danach bleibt
Der Freitag ist nicht das Ende. Das ist der Punkt, an dem die meisten Formate aufhören.
Die Gruppe
Sie bleibt bestehen — in einem geschlossenen Kanal, mit einem Impuls im Monat und einer Runde im Quartal. Neun Menschen, die Ihre Lage kennen und nichts von Ihnen wollen.
Ihr eigenes Blatt
Am letzten Tag drucken Sie es selbst: drei Kreise, drei Sätze, ein Bogen Büttenpapier. Kein Zertifikat zum Abheften, sondern etwas, das an Ihrer Wand hängt.
Die Nachmessung
Drei Monate später stellen wir Ihnen dieselben fünf Fragen wie vorher. Sie sehen die Differenz. Wir auch.
Sechs Sätze
Wenn Sie bei allen sechs Ja sagen können, sind Sie hier richtig.
- Ich bin Führungskraft.
- Ich habe Laufschuhe im Schrank oder ein Rennrad im Keller — auch wenn Staub drauf liegt.
- Ich brauche eine Strategie, wie alle an einem Strang ziehen.
- Wir brauchen neue Impulse, um unser Unternehmen oder Team voranzubringen.
- Ich will am Ende des Tages mehr Energie gewinnen als verbrauchen.
- Ich will eine Veränderung, die länger anhält als Neujahrsvorsätze.
Diese sechs Sätze sind unser einziges Aufnahmekriterium. Kein Test, keine Punkte — wer sie bejaht, sitzt bei uns richtig.
Zwei Wege
Einmal kommen Sie allein. Einmal bringen Sie Ihr Team mit.
Die Runde
Sie kommen allein und treffen neun Menschen aus anderen Häusern. Der Wert liegt genau darin: Niemand kennt Ihre Zahlen, niemand sitzt Montag wieder mit Ihnen am Tisch.
6 bis 10 Personen, gemischte Branchen. 3.600 € netto, Einzelzimmer und Verpflegung enthalten, An- und Abreise nicht.
Das eigene Haus
Ein Führungsteam aus einem Unternehmen, über Monate begleitet. Der Abstand zwischen den Modulen ist die Transferzeit — deshalb ist er eingeplant, nicht übrig.
Zuschnitt und Umfang entstehen im Vorgespräch. Es gibt keinen Katalogpreis, weil es kein Katalogprogramm ist.
Kommende Runden
Vier Termine im Jahr. Zehn Plätze je Runde.
- 12.–16. Oktober 2026 · Südschwarzwald — Anmeldung bis 11. September
- 8.–12. März 2027 · Berlin und Brandenburg — Anmeldung bis 5. Februar
- 14.–18. Juni 2027 · Hamburg und Elbe — Anmeldung bis 14. Mai
- 11.–15. Oktober 2027 · Südschwarzwald — Anmeldung bis 10. September
Jede Runde trägt ihre eigene Nummer — fortlaufend, nach Ort und Jahr. Wer einmal dabei war, kennt seine Nummer.
Die Fragen, die man ungern stellt
Wir beantworten sie lieber hier als im Gespräch.
Ich bin überhaupt nicht fit. Blamiere ich mich?
Nein. Es geht nicht um Leistung, sondern um Teilnahme — und die Gruppe geht so schnell wie die Letzte. Das ist keine freundliche Floskel, sondern die Regel, nach der wir jede Einheit planen. Vor der Anreise fragen wir Belastbarkeit und Gesundheitszustand ab. Wer seit Jahren nichts gemacht hat, bekommt eine andere Strecke — aber dasselbe Ziel.
Ist das Therapie? Ich will nicht in einen Stuhlkreis.
Nein. Wir arbeiten an Führungsfragen, nicht an Ihrer Kindheit. Systemische Beratung heißt: Es geht um Rollen, Muster und Organisationen, nicht um Diagnosen. Und falls es um mehr geht als um Führung — etwa um eine Abhängigkeit — sagen wir das vorher ehrlich und empfehlen etwas anderes.
Erfährt mein Unternehmen, was ich dort erzähle?
Nein, auch dann nicht, wenn es bezahlt. Der Auftraggeber bekommt eine Rechnung und eine Teilnahmebestätigung — sonst nichts. Keine Berichte, keine Einschätzungen. Was in der Woche gesprochen wird, bleibt in der Woche.
Fünf Tage. Ich habe keine fünf Tage.
Das ist die häufigste und die ehrlichste Antwort — und gleichzeitig ein Teil des Befunds. Wir haben es kürzer durchgerechnet, es funktioniert nicht: Der Punkt, an dem Menschen aufhören, ihre Rolle zu spielen, liegt erfahrungsgemäß am dritten Tag. Wer vorher abreist, hat ein Seminar besucht.
Was, wenn zu wenige Anmeldungen zusammenkommen?
Dann sagen wir ab und Sie bekommen alles zurück. Wir führen die Runde ab sechs Teilnehmenden durch; die Entscheidung fällt am Tag des Anmeldeschlusses, nicht später.
Wer das macht · Coaching
Andrea Winkler

Systemisches Coaching und Beratung. Sie verantwortet alles, was in den Arbeitsblöcken passiert.
Andrea arbeitet seit Jahren mit Führungskräften — zuletzt in der Diakonie, also dort, wo Führung zwischen Anspruch, Menschen und knappen Mitteln stattfindet. Das ist ein Umfeld, in dem man Haltung nicht behaupten kann, sondern zeigen muss.
Ihr Ansatz ist systemisch: Es geht um Rollen, Muster und Organisationen. Nicht um Persönlichkeitstests und nicht um Rezepte, sondern um die Frage, warum ein bestimmtes Verhalten in einem bestimmten System sinnvoll erscheint — und was sich ändert, wenn man daran etwas verschiebt.
Wer das macht · Programm und Belastung
Jens Hauspurg

Kommunikation, Organisation und Bewegung. Er baut den Rahmen, in dem die Woche trägt — und er läuft vorne mit.
Jens kommt aus Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Er verantwortet das Haus, die Strecken, die Zugänge, das Essen und den letzten Abend. Er coacht nicht — er sorgt dafür, dass alles andere hält.
Und er weiß, wovon er beim Thema Belastung spricht: Ultraläufer, Fitnesstrainer-Lizenz C, Deutsches Sportabzeichen in Silber und Gold. Die Laufeinheiten sind bei uns keine Rahmenanimation, sondern angeleitet — und niemand läuft schneller, als er sprechen kann.
Zugang
Der erste Schritt ist ein Gespräch, keine Buchung.
Zwanzig Minuten am Telefon. Wir sagen Ihnen auch offen, wenn wir nicht die Richtigen sind.